Erstsemesterwoche und Studienfahrt nach Arendsee

Fragen über Fragen

Bevor ein Studium losgeht macht sich wahrscheinlich jeder die wildesten Gedanken.

Was wird passieren? Werde ich Freunde finden oder werde ich ganz allein sein? Kennen sich die anderen schon? Gefällt mir dieser Studiengang überhaupt und entspricht er meinen Erwartungen? Kurz- man spielt jedes mögliche Szenario durch und alle enden in einer Katastrophe.

Alles ganz entspannt

So schlimm wie gedacht war es dann letztendlich (natürlich) nicht.

Am ersten Morgen kam ich in den Raum in dem unserer Kennenlernfrühstück stattfinden sollte, hab mich einfach an einen Tisch gesetzt, an dem noch ein Platz frei war und entgegen aller Befürchtungen kannte sich in diesem Raum noch keiner.

Das hat sich in den darauffolgenden Tagen bei gemeinsamen Mittagessen, der Kneipentour oder Mensa Party aber sehr schnell geändert.   

„Reisegruppe Regenjacke“

Das Highlight der Erstiwoche war allerdings die Fahrt nach Arendsee. Morgens um 9 Uhr ging es los mit dem Bus. Dort wurde wie zu einer „Klassenfahrt“ üblich (der Motor lief noch nicht mal) direkt das Lunchpaket ausgepackt und gefrühstückt. In Arendsee angekommen, wurden die Zimmer bezogen und dann ging es auch schon gleich los mit mehreren Kennenlernspielen, die, um sich die Namen der anderen zu merken, sehr hilfreich waren. Ziel der Fahrt war es, verschiedene Praxen zur Erlebnispädagogik, Körperwahrnehmung und Entspannung zu erfahren. Eine wirklich lustige Übung war die, als wir blind durch den Wald geführt wurden (obwohl es immer mal geregnet hat und kalt war). Viele sind beim Autogenen Training eingeschlafen und sahen danach total zerknautscht aus.

Das Essen war, wie erwartet, nicht gerade berauschend, aber nicht weiter dramatisch. Niemand verspricht sich von einer Jugendherberge ein 5- Sterne- Menü. Unser Weg führte uns abends noch zum Netto, der 10 min entfernt war.

Das gemütliche Beisammensitzen in der Sporthalle, wie es für den Abend für alle geplant war, war für unser Zimmer nicht mehr „möglich“. Die frische Luft und die Tatsache, dass der Wecker um 6 Uhr früh geklingelt hat, hat zumindest mich um 21 Uhr kapitulieren lassen. Also haben wir auf unserem Zimmer ganz entspannt noch ein paar Stunden erzählt, während einige andere in die Sporthalle gegangen sind. Um 7 Uhr war die Nacht dann ja auch schon wieder vorbei, weil wir um 8 Uhr aus den Zimmern raus sein mussten.  Die Workshops, an denen wir am Vortag nicht teilnehmen konnten, da wir in Gruppen eingeteilt worden waren, standen bis zum Mittag an. Dann folgte nur noch die Rückfahrt nach Stendal.

Alles in allem war die Erstsemesterwoche nicht nur sehr gut, um sich gegenseitig kennenzulernen. Die Studienfahrt nach Arendsee war hilfreich, um Übungen der Gesundheitspraxis kennenzulernen und vielleicht sogar für einen späteren Zeitpunkt im Studium oder im beruflichen Alltag im Hinterkopf zu behalten.

Verfasst von Corinna


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.