Herzenswärme statt kühlem Wintersemester

Angehende Studierende haben Erwartungen und Befürchtungen bezüglich des Studienbeginns, mich nicht ausgeschlossen.
Meine persönlichen Erwartungen und gleichzeitig auch Befürchtungen waren riesige Gebäude, große Hörsäle und unzählige Menschen. Ich stellte mir vor, wie ich in einem vollen Hörsaal sitze mit Menschen, die ich noch nie gesehen habe und Lehrende, die mich wahrscheinlich nicht einmal wahrnehmen – Doch anders in Stendal!

Ankommen

Der Hochschulstandort Stendal ist im Vergleich zu anderen Hochschulen und Universitäten relativ klein, was jedoch kein Nachteil ist, sondern, ganz im Gegenteil, viele Vorteile mit sich bringt, welche ich bereits während der Orientierungswoche kennenlernen durfte.
Studierende aus höheren Semestern planten die Orientierungswoche liebevoll für uns, um uns bestens auf den Start in das Studium vorzubereiten. Für jede Frage und jedes Problem hatten sie ein offenes Ohr, auch wenn es nur ein kurzes Gespräch im Flur, während der Pause, war. Dadurch hatte ich erste Ansprechpersonen und fühlte mich herzlich aufgenommen.
Die Dozent*innen stellten sich entgegen meiner Erwartungen persönlich bei uns vor und beantworteten humorvoll sogar private Fragen. Spätestens, als ich mitbekam, dass Studierende einige Lehrende duzten, verflog mein Bild von strengen Dozent*innen, die mich im großen Hörsaal wohl nicht einmal wahrnehmen würden, zurecht!

Lern- und Lehratmosphäre

Bereits nach wenigen Wochen an der Hochschule kann ich behaupten, dass es den Lehrenden nicht nur um stupide Wissensvermittlung geht, sondern auch um uns persönlich. Sie wollen mit uns ins Gespräch kommen, erzählen spannende und lustige private Geschichten und wollen, dass wir uns wohlfühlen. Darüber hinaus sind sie offen für unsere Meinungen, Ideen oder sogar für Verbesserungsvorschläge, dadurch entsteht eine angenehme Lern- und Lehratmosphäre auf Augenhöhe.

Fazit

Im Nachhinein bin ich froh, dass meine Vorstellungen von vollen Hörsälen und einer hohen Anonymität nicht Realität geworden sind. Ich fühle mich von Anfang an gut aufgenommen, sehr wohl in der Hochschule und freue mich auf die zukünftige Zeit mit meinen Kommiliton*innen und Dozent*innen.

Verfasst von Lisa


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