„Stendal ist das, was du draus machst.“

Um ganz ehrlich zu sein: Stendal war für mich wirklich nie „the place to be“.
Ich komme aus Magdeburg, also war Stendal für mich kein Fremdwort.
Es liegt ja nur etwa 60km entfernt. Ich habe hier eine Wohnung. Unter der Woche bin ich hier und am Wochenende fahre ich zurück nach Magdeburg.
Jeder hat nur den Kopf geschüttelt als ich sagte, ich gehe zum Studieren nach Stendal. „Da ist doch nichts los!“, oder „die leben da doch hinterm‘ Mond!“, durfte ich mir oft anhören.
Natürlich habe ich mir das Gleiche gedacht, ich war einfach voreingenommen.
Dennoch sagte auch eine Freundin zu mir, die in Wernigerode studiert: „Weißt du, es ist auch gar nicht so schlecht in einer kleinen Stadt zu studieren. Die Hauspartys sind viel cooler. Man kennt sich einfach. Und wenn du dich mal wirklich aufs Studium konzentrieren musst, schaffst du das in so einer kleinen Stadt viel besser. Du wirst nicht abgelenkt.


In meiner ersten Woche hier, haben wir so viel unternommen: Kneipentour, gemeinsames Grillen, eine Mensaparty. Ich habe so viele neue Leute kennengelernt, wir saßen schon des Öfteren abends zusammen.
Die Kneipen hier sind wirklich Studentenfreundlich, die Preise sind human, was ich teilweise aus Magdeburg nicht kenne. Das gibt also einen Pluspunkt.
Ich habe auch schon ein paar Mal die Innenstadt von Stendal besucht, und war wirklich positiv überrascht.
Man kann hier viel mit Freunden unternehmen, aber sich auch mal in seine eigenen vier Wände zurückziehen.

Verfasst von Anna


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