• Information vs. Werbung – Wie die Debatte über §219a Grundlegendes in Frage stellt

    Spätestens nach der #metoo-Kampagne im vergangenen Jahr werden Themen wie Selbstbestimmung und sexuelle Freiheit in der Gesellschaft diskutiert. Nach dem neusten Stand soll Abtreibung unter bestimmten Voraussetzungen zwar straffrei bleiben, aber der Zugang zu Informationen wird Frauen einfach schwerer gemacht. Begründung dafür ist das Werbungsverbot im §219a Strafgesetzbuch. Frauenärzt*innen dürfen also weiterhin auf ihrer Homepage für Schamlippenverkleinerungen, Verhütungsberatung und andere Themen werben, aber über das Thema Schwangerschaftsabbruch darf nicht informiert werden. Aus Angst? Aus Scham? Oder will man Frauen damit einfach ihr Recht auf Information entziehen? Das lässt sich wohl schwer beantworten. Sicher ist jedoch das es eine riesige Debatte gibt. Diese beschäftigt sich auch mit der Abtreibung an sich.…